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Pastinake, ein typisches Wintergemüse ...


Woher kommt die Pastinake
Die Pastinake hat eine lange Geschichte hinter sich, schliesslich zählt sie zu den ältesten Sammelpflanzen der eurasischen Urbevölkerung. Dementsprechend lange wird sie auch schon kultiviert. Ihre Verbreitung erstreckt sich über ganz Europa, bis hin zu Asien. Ähnlich wie Spargel wurde die Pastinake im Laufe der Geschichte als Heilpflanze verwendet, so wurde sie in der Zeit der grossen Pestepidemie im 14. Jahrhundert als Heilmittel eingesetzt. Dadurch erhielt sie auch den Beinamen Pestnacke. Auch heute noch gilt die Pastinake als Heilpflanze in der Pflanzenheilkunde und wird beispielsweise in Form eines Teeaufgusses gegen Magenschmerzen, Fieber und Schlaflosigkeit empfohlen. Bis zum Zeitpunkt der Einführung von Kartoffeln und Karotten zählte die Pastinake zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Europa.

Wissenswertes
Die rübenartigen Pastinaken zählen ähnlich wie Grünkohl zu den Gemüsesorten, deren Geschmack noch besser wird, wenn die Pflanze erst einmal Frost abbekommen hat. Dann wird die Pastinake angeblich noch milder und süsser. Ihr manchmal auch sehr herber Geschmack erinnert an den von Sellerie oder Karotten. Das gelblich-weiße Wurzelgemüse erreicht Längen bis zu 40 Zentimetern und erinnert so auch optisch mit seiner spitz zulaufenden Kegelform an Mohrrüben oder Petersilienwurzeln.

Nährwerte von Pastinaken
Pastinaken sind leicht bekömmlich und enthalten sehr viele, gute Nährstoffe. Die wesentlichen Inhaltsstoffe dabei sind Stärke, Zucker, Pektin, Fett, Protein sowie zahlreiche Mineralien (Kalium, Calcium) und B-Vitamine. Darüber hinaus enthält die Pastinake nennenswerte Mengen an Inulin - einem Gemisch von Polysacchariden aus Fructosemolekülen, welches zu den präbiotischen Nahrungszusatzstoffen zählt und als Grundstoff zur Herstellung von Fructose zählt. Der aromatische, angenehm würzige Geschmack von Pastinaken wird durch ihren Gehalt an ätherischen Ölen bestimmt.

Saison
Pastinaken können ab September geerntet werden und zwischen November und April sind sie in den Läden erhältlich.

Verarbeitung der Pastinaken
Pastinaken müssen geschält und alle harten Stellen entfernt werden. Sie können roh gegessen, gegart und zu Püree (auch als Babynahrung sehr beliebt), Suppen oder Gratin verarbeitet werden.