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Rotkohl - ein typisches Wintergemüse

Herkunft
Der Rotkohl, seltener Blaukohl genannt, ist eine Kohlart des Kopfkohls, die als Gemüsezubereitung auch Rotkraut oder Blaukraut bzw. in der Schweiz Rotkabis oder Blaukabis genannt wird.

Rotkohl stammt ursprünglich aus Kleinasien und wird heute in ganz Mittel- und Nordeuropa kultiviert.

Aussehen
Rotkohl hat feste geschlossene Köpfe mit glatten Blättern, die eng aneinander liegen. Rotkohl ist von rot-violetter bis blauer Farbe. Er kann die Größe eines Fußballs erreichen. Rotkohl ist ein typisches Wintergemüse. Die Grundfärbung des Gemüses hängt vom Boden ab, auf dem es gedeiht: der wasserlösliche Farbstoff Anthocyan ändert sich je nach pH-Wert des Bodens. In alkalischen Böden bekommt der Rotkohl eine besonders bläuliche Farbe, eine eher rötliche Farbe bekommt er in besonders sauren Ackerböden.

Des Weiteren kann die Farbe während der Zubereitung beeinflusst werden. Durch die Zugabe von sauren Bestandteilen, wie etwa Essig, färbt der Kohl sich rötlich. Dagegen färbt sich das Gemüse durch die Zugabe von basischen Bestandteilen wie Backpulver (Natriumbicarbonat) oder Haushalts-Natron bläulich.

Inhaltsstoffe
Rotkohl ist kalorienarm, ballaststoffreich und liefert reichlich Vitamin C, K, Folat, Kalium, Calcium und Magnesium. Hervorzuheben ist insbesondere die vor Krebs schützende Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe (u. a. Glucosinolate, Polyphenole, Carotinoide). Der in ihm enthaltene Stoff Acetylcholin wirkt anregend und verdauungsfördernd.

Nährwertangaben pro 100 g:
Kalorien 21
Fettgehalt 0,2 %
Cholesterin 0 mg
Natrium 27 mg
Kalium 267 mg
Calcium 45 mg
Magnesium 18 mg
Eisen 0,8 mg
Kohlenhydrate 3,2 g
Ballaststoff 2.5 g
Zucker 3.8 g
Eiweiss 1,5 g
Wasser 91,8 g


Saison
Rotkohl wird fast immer das ganze Jahr über frisch angeboten, da es Frühkohl, mittelfrühen Kohl und Spätkohl gibt. Er ist aber trotzdem ein typisches Wintergemüse und wird überwiegend im Winter verzehrt.

Einkauf und Lagerung
Die Frische erkennt man an den kräftigen, festen und matt glänzenden Blättern. Rotkohl ist im Kühlschrank-Gemüsefach bis zu 14 Tage haltbar, in angeschnittener Form sollte er stets in Haushaltsfolie eingeschlagen werden. Von Hüllblättern und dem Wurzelstock befreit lässt er sich in einem kühlen, luftigen Keller auf strohbedeckten Brettern gut lagern.

Zubereitung
Für viele ist Rotkohl eine klassische Gemüsebeilage zum Festessen. Darüber hinaus wird Rotkohl gedünstet, aber auch als Rohkostsalat gegessen; häufig zusammen mit Früchten, wie zum Beispiel Orangen, Äpfeln und Bananen oder mit anderen Gemüsen wie Chicorée und Möhren. Um Blähungen entgegenzuwirken, fügt man ihm häufig Kümmel zu. Typische beim Rotkohl verwendete Gewürze sind Gewürznelken, Muskat und Lorbeerblätter.