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Die Banane, eine tropische Frucht ....



Die Frucht mit der gelben Schale liegt vor allem im Winter voll im Trend. Vorwiegend in Mittel- und Südamerika werden die vitaminreichen Früchte auf Plantagen angebaut und anschliessend weltweit vertrieben.

Geschichte
Weil die Banane einen weiten Weg bis nach Europa zurücklegen musste und die entsprechende Technik erst im ausgehenden 19. Jahrhundert verfügbar wurde, lernten die Europäer die exotische Frucht erst vor etwas mehr als 100 Jahren kennen und lieben. Bevor sie zum Symbol westlichen Wohlstands wurde – immerhin gehörte die Banane 1989 zum Begrüssungszeremoniell für die in den Westen drängenden DDR-Bürger.

Wissenswertes
Die Banane ist eine tropische Waldpflanze, mag es schattig und windstill und bevorzugt humusreiche und feuchte Böden. Abhängig von der Sorte können Bananenstauden vier bis sechs Meter hoch werden. Bestehend aus den Blattscheiden der großen Bananenblätter bilden die Stauden eine Art Stamm. Er wird auch Scheinstamm genannt, weil er tatsächlich nur aus dicht aneinander liegenden Blättern besteht. Bananenstauden vermehren sich vegetativ, das heißt sie bilden Schösslinge, die seitlich aus der Mutterpflanze herauswachsen. Sie tragen nur einmal Früchte und gehen dann ein. Dieser Prozess wird in der Natur auch Selbstverjüngung genannt. Bereits vier bis neun Monate nach Spriessen des Schösslings entwickelt sich der Blüten- und Fruchtstand. Weitere drei bis sechs Monate später können die Bananen geerntet werden. An einem Trieb können bis zu 300 Früchte wachsen, durchschnittlich sind es allerdings nur 200. Seinen Namen verdankt die Banane übrigens seinem besonderen Aussehen. Arabische Händler bezeichneten die Frucht im Mittelalter als „Finger“ – arabisch „banan“. Krumm wird die Banane übrigens erst während ihres Wachstums: Bananen wachsen in großen Büscheln am Stamm der Bananenpflanze. Anfangs wachsen diese Büschel nach unten hängend und lichtgeschützt durch die großen Deckblätter heran. Später fallen die Blätter ab, die Banane streckt sich der Lichtquelle Sonne entgegen und wächst nun krumm! Bei der Ernte sind die Bananen noch grün, hart und gar nicht süss. Die Bananenbüschel, die jeweils über 40 kg wiegen, werden abgeschlagen und in Portionen zerlegt. Nach dem Waschen werden sie in Kartons verpackt und auf die Reise geschickt. Um während der zweiwöchigen Überfahrt noch nicht zu voller Reife zu gelangen, werden sie gekühlt. In Reifereien oder Reifekammern lagern sie anschliessend bei Grosshändlern noch rund eine Woche, bis sie schlussendlich in die Obst- und Gemüseregale eines Supermarktes kommen.

Verschiedene Sorten
Weltweit gibt es etwa 400 verschiedene Bananensorten. Davon sind jedoch nur etwa 20 Sorten für den Bananen-Exporthandel geeignet. Grundsätzlich kann man 3 Arten von Bananen unterscheiden:
Obstbananen
Sie sind meistens gelb. Ihr Fruchtfleisch ist hell und weich und schmeckt süss.
Kochbananen
Roh schmecken sie mehlig. Sie werden meist gekocht, gebacken oder geröstet.
Textilbananen
Von dieser Pflanze werden nicht die Früchte sondern die Blätter verwendet.

Gesund und glücklich
Für eine gesunde Ernährung sind Bananen nicht aus dem Speiseplan wegzudenken. Sie enthalten wenig Fett und viele Ballaststoffe sowie wichtige Nährstoffe, die Herz und Nerven stärken. Aber auch viele Kohlenhydrate und gelten daher als der perfekte Energielieferant. Die Vitamine A, B, C, und E halten zusätzlich fit. Die Minerale Kalium und Magnesium sind wichtig für das Funktionieren der Muskeln. Weil die Aminosäure Tryptophan in der Banane steckt, steigt bei der Umwandlung des Zuckers der Serotonin-Wert im Gehirn: Daher macht der Verzehr der Frucht ausserdem auch noch glücklich.

Die Nährwerte pro 100 g / 88 kcal sind:
20 g Kohlenhydrate
1,2 g Eiweiss
1,8 g Ballaststoffe

Essen kann man Bananen immer, doch man erzielt in den verschiedenen Reifestadien unterschiedliche Effekte. Bei der Reifung wird vor allem Stärke (langkettige Kohlenhydrate) in Zucker (kurzkettige Kohlenhydrate) umgewandelt. Zucker nutzt der Körper als schnelle Energiezufuhr. Stärke muss erst zu Zucker abgebaut werden und füllt geleerte Energiedepots langsamer auf. Bei den unreifen grünen Bananen liegt das Stärke-Zucker-Verhältnis bei 20:1, bei den ausgereiften gelben bei 1:20. Je gelber die Schale, umso größer ist also der Zuckeranteil. Vorallem für Sportler eine ideale Zwischenverpflegung.

Lagerung und Verwendung
Bei Raumtemperatur reift die Banane sehr schnell nach. Im Gemüsefach des Kühlschrankes können Sie die Banane 1 bis 2 Tage lagern. Es bedeutet keinen Qualitätsverlust, dass sich dabei die Schale der Banane schwarz verfärbt. Ein Jahr können Sie Bananen lagern, indem Sie diese einfrieren. Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass die Früchte reif, aber noch fest sind.

Bananen kann man zu Süssspeisen oder als Gemüse verzehren. Sie schmecken gut zu Currygerichten, Beilage in Salaten, in Omeletten, in Butter oder Honig gebraten oder auch als Bananenkuchen. Als Dessert können Sie die Banane mit braunem Zucker bestreuen, mit Orangensaft beträufeln, backen und mit Rum flambieren. Reife Bananen werden meist in pürierter Form in Kuchen gegeben. Bananen eignen sich ausserdem auch als Basis von Getränken, in Müesli und als pikante und süsse Füllungen.