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Kirschen sind ein Leckerbissen ....


... und enthalten viel Vitamin C

Herkunft:
Die Süßkirsche (prunus avium) stammt von der im Kaukasus wild vorkommenden Vogelkirsche ab. Kultiviert wurden sie in Kleinasien, in der Gegend rund um das Schwarze Meer. Daher stammt auch der Name der Kirsche, die nämlich auf persisch "keras" heißt. Unsere heute üblichen Sorten stammen von diesen frühen Exemplaren ab. Auch bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern waren Kirschen bekannt und beliebt. Der römische Feldherr Lucullus brachte 74 v. Chr. die Kirschen von einem seiner Feldzüge aus der Türkei mit. Etwa 120 Jahre später hatten römische Soldaten und Siedler die Pflanzen und Früchte bereits in Süd- und Westeuropa bis nach Südengland verbreitet, wo man allerdings Wildarten der Kirsche auch schon kannte.

Schweizer Kirschen:
Rot, prall und unwiderstehlich sind sie, die frisch geernteten Schweizer Kirschen. Die süssen Früchte gedeihen in der ganzen Schweiz, dadurch entfallen lange Transportwege. Die Hauptanbaugebiete liegen in der Nordwest- und der Zentralschweiz: Jede zweite Kirsche kommt aus der Nordwestschweiz. Zurzeit werden in der Schweiz etwa 20 Kirschsorten kultiviert. Die Anbaufläche beträgt knapp 450 Hektaren. Dank neuen Sorten sind Schweizer Kirschen heute süsser, grösser und knackiger als früher. Ein Teil der Kirschen reifen auf Hochstammbäumen. Diese prägen das Landschaftsbild in vielen Teilen der Schweiz, etwa im Baselbiet, im Fricktal oder in der Zentralschweiz.

Bunte Verführung voller Kraft und Energie:
Kirschen sind ein süsser Spender für Energie und Lebenskraft. Gross im Geschmack, klein in der Kalorienzahl; mit lediglich 60 Kalorien pro 100 Gramm sind Kirschen ein ideales Schlankmacherobst. Sie enthalten neben sekundären Pflanzenstoffen viele wichtige Vitamine wie Vitamin C und Folsäure, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen sowie Kieselsäure und Pektin. Kirschen sollten möglichst roh verzehrt werden, denn die sekundären Pflanzenstoffe und dadurch der antioxidative Schutz, werden durch Hitze zerstört. Kirschen wirken dank ihrem Kaliumgehalt entwässernd und entschlackend. Neben dem Frischkonsum eignen sich Kirschen ideal zum Backen, als Sirup, Konfitüre oder Dörrfrüchte, aber auch zum Marinieren oder zum Dämpfen. Weltbekannt ist natürlich auch der Schweizer Kirsch.

Gesundheit :
Generell sind die dunkleren Sorten für den Körper wertvoller. Sie enthalten mehr Pflanzenfarbstoffe (Anthozyane), die zur Gruppe der Flavonoide gehören. Ihre Fähigkeit zur Bekämpfung von freien Radikalen macht sie zum idealen Schutz gegen Arteriosklerose, Krebs und grauen Star. Zusätzlich lindern diese sekundären Pflanzenstoffe in der Süßkirsche Entzündungen. Anthozyane ist auch für seine schmerzlindernde Wirkung bekannt. Kirschen in größeren Mengen gegessen (240 g pro Tag) senken den Harnsäurespiegel und beugen damit der Gicht vor. Die "Kirschmineralien" - Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Kieselsäure machen die Kirschen zu einem idealen Kinderobst, da all diese Substanzen den Aufbau von Knochen und Zähnen unterstützen. Kirschsaft ist wirksam gegen Fieber.

Auf was sollte man beim Kirschenverzehr achten:
Die süßen Kugeln schmecken so süß und gut - man kann herrlich die Steine hinterher ausspucken. Aber Vorsicht - keine Steine verschlucken. Solch ein Stein kann sich doch auch einmal in einer Ausbuchtung im Darm festsetzen und dann zu Entzündungen führen. Außerdem enthalten Kirschkerne Blausäure, die sehr giftig ist. Niemals Kirschkerne zerbeissen. Zu viel Wasser nach dem Verzehr von Kirschen führt zu Bauchschmerzen und Blähungen. Das Pektin (die Cellulose) im Steinobst bindet besonders viel Flüssigkeit, quillt und macht dann die unangenehmen Beschwerden.

Kirscheneinkauf :
Man sollte vor allem heimische Ware bevorzugt kaufen, da sie weitgehend schadstofffrei sind. Da Kirschen nach der Ernte nicht nachreifen, sollten sie reif gepflückt werden. Qualitativ gute Früchte sind prall und fest; sie haben eine glänzende Fruchthaut mit intensiver Färbung und die Stiele sind nicht ausgetrocknet. Ungeeignet sind überreife, weiche Früchte mit bräunlichen Stellen oder Rissen, Druckstellen oder verschrumpelter Haut.

Lagerung:
Kirschen auf einem Tablett ausbreiten und kühl stellen. So sind sie auch ca. 2 Tage im Kühlschrank haltbar. Kirschen vor dem Verzehr gut waschen, am besten in einer Schüssel mit kaltem Wasser, damit die Schale durch den harten Wasserstrahl nicht platzt. Sehr gut schmecken Kirschen, die kurz in Eiswasser waren. Zum Einfrieren die Kirschen auf ein Tablett legen und eventuell mit Zucker bestreuen und anfrieren. Danach in Gefrierbeutel packen und in den Gefrierschrank legen. Vitaminverlust beim Einfrieren ca. 10 - 20 %.

Tipps:
Zum Entsteinen z. B. für Kuchen oder Kompott gibt es im Haushaltswarengeschäft spezielle Kirschenentsteiner. Eine andere Möglichkeit, die jedoch etwas mühsamer ist, wäre das Herausholen der Kerne über den Stielansatz der Kirsche mit einer geknickten Büroklammer.