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Spinat ist gesund ....



Spinat ist bei Kindern meist nicht wirklich beliebt. Doch vor allem frischer Spinat ist nicht nur lecker, sondern auch noch gesund.

Herkunft und Sorten
Spinat stammt wahrscheinlich ursprünglich aus Persien und wurde von den Mauren etwa im 11. Jahrhundert nach Spanien gebracht. Von dort aus gelangte er zuerst nach Frankreich und später nach Deutschland. Spinat gibt es sowohl in glatt, als auch in krausblätterigen Varianten. Man unterscheidet zwischen Blatt- und Wurzelspinat. Wobei sich diese Unterscheidung  nicht etwa auf verschiedene Pflanzen bezieht, sondern auf  unterschiedliche Ernteverfahren. Wurzelspinat wird maschinell geerntet und direkt über dem Wurzelhals gestochen. Bei dem etwas teureren, handgeernteten Spinat werden lediglich die einzelnen Blätter nebst Stielen abgepflückt. Die beiden Ernteverfahren haben allerdings keinen Einfluss auf die Qualität des Gemüses.

Inhaltsstoffe
Spinat enthält viele Ballaststoffe, Mineralen, Vitamine und pflanzliche Eiweisse. Das Blattgemüse hat wenig Kalorien:100 Gramm Spinat enthalten 20 Kalorien. Die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und fördern die Verdauung. Ausserdem liefert Spinat Vitamin B6, Folsäure, Biotin, Vitamin C und Provitamin A.

Gesundheit
Als Pflanzenstoffe mit gesundheitsfördernder Wirkung findet man im Spinat Beta-Carotin, Lutein und Saponine. Saponine sind Geschmacksstoffe, die vor Dickdarmkrebs schützen und den Cholesterinspiegel senken können. Beta-Carotin wirkt krebsvorbeugend und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Eine ausreichende Versorgung mit Lutein schützt die Augen vor lichtbedingten Schäden und senkt im Alter das Risiko von grauem Star.

Nitrat: Gefährlich oder unbedenklich?
Spinat gehört zu den Lebensmitteln, die Nitrat speichern können. Frischer, junger Spinat sollte daher sorgfältig verlesen und gründlich gewaschen werden, um den Nitratgehalt zu senken. Nitrat selbst ist zwar nicht gefährlich, aber es wird beim längeren Stehenlassen durch Bakterien zu Nitrit umgewandelt. Daraus können dann  Nitrosoverbindungen entstehen, die gesundheitsschädlich sind. Nur wenn der Spinat rasch abgekühlt und kaltgestellt wird, kann er am nächsten Tag noc mals erhitzt und verzehrt werden. Noch besser ist es, den Spinat sofort aufzuessen.

Saison
Man unterscheidet zwischen Frühjahrsspinat (Ernte von März bis Mai) und Herbstspinat (Ernte von September bis November). Ersterer ist sehr mild und schmeckt daher auch besonders gut roh, zum Beispiel im Salat. Beide Spinatsorten passen zu vielen Gerichten, zum Beispiel zu Pasta, Kartoffeln, im Auflauf, als Suppe oder in Quiche.

Tipps für die Zubereitung von Spinat
Da Spinat oft sehr sandig ist, sollten Sie ihn vor der Zubereitung immer gründlich waschen und anschliessend die bitteren Stiele abschneiden. Beim Blanchieren und Kochen gibt Spinat einen großen Teil Nitrat an das Kochwasser ab. Das Kochwasser sollten Sie nach dem Kochen also unbedingt weggiessen. Tipp: Halten Sie bereits gekochten Spinat nicht zu lange warm, sondern erhitzen Sie ihn lieber später noch einmal. So kann kein Nitrat entstehen.

Spinat schrumpft bei der Zubereitung fast um die Hälfte. Spinat lässt sich auch gut einfrieren: Kurz blanchieren, mit Eiswasser abschrecken und sofort einfrieren.