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Trockenobst: Fitmacher von Aepfeln bis Zwetschgen


Früher wurden Trockenfrüchte hauptsächlich im Winter und speziell in der Adventszeit und zu Weihnachten verzehrt. Heute essen wir sie das ganze Jahr über, denn die leckeren Snacks haben viel zu bieten. Sie können Bestandteil einer ausgewogenen Ernährungsweise sein. Sie schmecken aufgrund des natürlichen Gehalts an Frucht- und Traubenzucker süß und können in kleinen Mengen genossen den Süßhunger stillen. Zudem sind sie lange haltbar und enthalten wertvolle Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe.

Wie wird Trockenobst hergestellt
Obst kann entweder an der Luft, in der Sonne, im Herd oder in speziellen Dörrapparaten getrocknet werden. Dabei entzieht die Trockenhitze den Früchten etwa 80 Prozent ihres Wassergehalts, sodass sich Mikroorganismen, z. B. Schimmelpilze und Bakterien, schlecht vermehren können. Auf diese Weise bleiben die Früchte bis zu einem Jahr haltbar, wenn sie trocken und luftdicht gelagert werden. Achten Sie beim Einkauf verpackter Ware auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.

Zum Trocknen eignen sich beispielsweise Äpfel, Birnen, Pflaumen und Zwetschgen, Weintrauben, Pfirsiche und Aprikosen. Bei Südfrüchten sind insbesondere getrocknete Datteln und Feigen beliebt, aber auch exotische Früchte wie Bananen, Papayas, Ananas, Cranberries, Pfirsiche, Mangos, Kiwis und Kokosnüsse werden in getrockneter Form angeboten.

Warum macht Trockenobst fit
Trockenfrüchte enthalten die Inhaltsstoffe frischer Früchte in konzentrierter Form. Dazu gehören vor allem Trauben- und Fruchtzucker sowie wertvolle Mineral- und Ballaststoffe. Der Vitamingehalt ist geringer als der von Frischobst, da während der Trocknung teilweise Vitamine zerstört werden.

Trockenobst besteht zu 45 bis fast 70 Prozent aus Kohlenhydraten und liefert deshalb relativ viel Energie (Kalorien). Davon profitieren zum Beispiel Sportler, denn als Energiespritze zwischendurch können Trockenfrüchte verbrauchte Reserven wieder füllen.

Ob Sportler oder Nichtsportler – Trockenobst kann für jeden eine abwechslungsreiche Zwischenmahlzeit sein, wenn es maßvoll genossen wird. Eine Portion Trockenobst entspricht rund 25 Gramm, was beispielsweise fünf getrocknete Aprikosen oder Pflaumen sein können. Damit kann eine der zwei Obstportionen (120 Gramm/Portion) pro Tag, die die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, ersetzt werden. Es ist wichtig, viel zu trinken, wenn Sie getrocknete Früchte genießen, denn sie brauchen Flüssigkeit zum Quellen. Wasser eignet sich gut dafür.

Trockenobst als Ersatz für Süßigkeiten
Getrocknete Früchte schmecken süß, haben aber nur etwa halb so viele Kalorien, wie beispielsweise Schokolade. Noch dazu liefern sie wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und natürlich auch Ballaststoffe, die zur normalen Darmfunktion beitragen.

Verwendung
Dörrfrüchte eignen sich hervorragend in Müeslis aber auch zum Backen sind sie ideal. Z.B. selbstgemachte Znünibrötli: Man mischt kleingeschnittene Dörrfrüchte und gehackte Nüsse in den Brotteig. Aus dem Teig können kleine Portionenbrötchen gebacken werden. Aus Dörrfrüchten und Nüssen kann man auch feine Früchtebrote oder Cakes backen. Oder einfach als Snack zum Znüni oder Zvieri.