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Mandarinen und ihre Vitaminen ....


Geschichte
Die Mandarine ist eine Zitrusfrucht und gehört botanisch zur Familie der Rautengewächse. Bekannte Unterformen der Mandarine sind die Satsuma, die süsse Clementine (entstanden aus der Kreuzung von Mandarine und Bitterorange) und die Tangerine. Die Mandarine wurde bereits vor 3000 Jahren im asiatischen Raum kultiviert. Heute wird sie in vielen wärmeren Gebieten angebaut. Nach Europa und Amerika kam dieses Obst erst im 19. Jahrhundert. Die Schweizer Importe stammen vorwiegend aus den Mittelmeerländern.

Mandarinen und Clementinen
Mandarinen und Clementinen sind vor allem in der kalten Jahreszeit beliebte Zitrusfrüchte, die geschmacklich ähnlich wie eine Orange sind, aber durch ihre dünne Schale einfacher zu schälen und zu essen sind. Die Clementine ist meist etwas kleiner und enthält weniger Kerne. Daher ist sie mittlerweile beliebter als die klassische Mandarine, denn ohne Kerne kann man sie einfach besser essen und sie eignet sich auch gut für Kinder. Beide Früchte sind sehr gesund und schmecken in der Winterszeit besonders lecker.

Nährstoffe je 100 g Mandarine, 47 Kalorien
Protein 0.7 g
Fett 0.2 g
Kohlenhydrate 10 g
Nahrungsfasern 1.4 g

Mineralstoffe
Natrium 3 mg
Kalium 145 mg
Kalzium 33 mg
Folsäure 54 mg
Phosphor 15 mg
Magnesium 11 mg

Vitamine
B1 0.08 mg
B2 0.04 mg
B6 0.04 mg
C 41 mg
E 0.55 mg

Gesunde Vitaminbombe
Mandarinen und ihre verwandten Sorten sind in den Wintermonaten wichtige Vitamin C-Lieferanten. Sie enthalten aber auch relativ viel Kalium und Folsäure.

Mandarinen sind eine sehr gute Quelle für Vitamin C. Bereits 100 g Mandarinen decken einen Drittel des Tagesbedarfes an Vitamin C ab. Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans, welches die Zellen und andere Stoffe vor Oxidation schützt. Ausserdem ist es wichtig für den Abbau von Cholesterin. Wird das Vitamin zusammen mit Eisen aufgenommen, wird die Eisenresorption verbessert.

Mandarinen enthalten auch Vitamin E, welches ebenfalls ein Antioxidans ist. Vitamin E wirkt ausserdem als natürlicher Blutverdünner, da es die Blutgerinnung und die Verklumpung der Blutplättchen in den Gefässen verringert.

In der Krebstherapie wird die Mandarine als sanfte Alternative eingesetzt, denn sie liefert Tangeretin und Nobiletin. Diese zwei Wirkstoffe sind laut Studien sehr wirksam gegen die Bildung von Brustkrebs. Beim Brustkrebs wird die Selbstzerstörung der Zellen vorangetrieben und Tangeretin bzw. Nobiletin dämmen diesen Vorgang ein, ohne negative Folgen für die gesunden Zellen zu haben.

Saison der Mandarinen
Mandarinen haben von November bis Februar Saison. In dieser Zeit enthalten die Zitrusfrüchte den optimalen Anteil an Nährstoffen.
Die Saison geht zwar noch weiter und beginnt schon im Oktober und erstreckt sich bis März, April, zu diesen Zeitpunkten sind die Mandarinen jedoch entweder noch zu unreif, oder schon zu lange gelagert. Unreife Mandarinen schmecken nicht besonders gut und haben in der Regel ein Drittel weniger gesunde Nährstoffe. Zu lange gelagerte Früchte werden strohig und trocken, verlieren durch die Lagerung bis zu 2/3 ihrer gesunden Nährstoffe. Mandarinen kann man auch in Konservendosen ganzjährig kaufen. Bei Konservenfrüchten kann man jedoch nicht mehr von gesunden Früchten sprechen. Mandarinen aus der Dose sind stark gezuckert und durch die Konservierung gehen viele Vitamine verloren.

Verwendung von Mandarinen
Die süssen Mandarinen geniesst man liebsten frisch und roh. Sie sind aber auch als schmackhafte Beilage für diverse Speisen geeignet. So kann man sie als Zutaten für Obstsalate, Gemüsesalate, oder zu verschiedenen Desserts, Eis, Rahmquark sowie Fleisch- oder Fischgerichten verwenden.

Haltbarkeit
Die aromatischen Zitrusfrüchte halten sich bis zu sechs Wochen, wenn sie im Gemüsefach des Kühlschranks bei Temperaturen zwischen 6 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden. Bei Zimmertemperatur sollten sie innerhalb von drei Tagen verzehrt werden, weil sie sonst austrocknen.