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Rund um die Birne

Reif, süß und saftig hängen sie jetzt wieder in den Gärten. Die Birnensaison ist da.

Herkunft
Birnen gehören - wie die Äpfel - zu den Rosengewächsen und sind Kernobst. Schon die alten Römer bauten Birnen an. Die Birne ist in Europa, Asien und Nordafrika zu Hause. Mittlerweile gibt es über 5000 Birnensorten, die bei uns bekanntesten sind:
Gute Luise, Alexander Lucas, Abate Fetel und Williams Christ.
Allen Birnen gemeinsam ist ihre flaschenähnliche Form. Farblich variieren sie von Grün über Gold-Gelb bis hin zu leuchtendem Rot.

Wissenswertes
Neben dem Apfel wird die Birne etwas stiefmütterlich behandelt, dabei hat die Birne weniger Säure, aber genau so viel Fruchtzucker wie der Apfel. Die Birne ist ein sehr gesundes Obst und wird, durch den geringeren Säuregehalt, oft besser vertragen als der Apfel. Die Birne ist das erste Obst, welches im Frühjahr blüht. Sie benötigt zum gedeihen ein gemäßigtes Klima, eher etwas kühler. Birnen gibt es als Zwergbäume und als Spalierobst. Die im Handel angebotenen Birnen sind vor der Reife geerntet, denn Birnen reifen nach. Es gibt auch hier Sorten, die lagerfähig sind und Sorten, die gleich gegessen werden müssen.
Die Birnbäume sind auch ein gefragtes Holz in der Möbelindustrie. Auch als Holzspielzeug findet Birnenholz gelegentlich Anwendung. Das Birnenholz ist ein sehr hartes Holz, durch seine besondere Struktur aber sehr formstabil.

Birnen in der Küche
Birnen werden grob in zwei Typen unterschieden: die Tafelbirne und die Mostbirne. Mostbirnen werden gekeltert und zu Saft oder Birnenschnaps verarbeitet. Tafelbirnen kann man roh verzehren, zartschmelzend und saftig bereichern sie jeden Obstkorb oder Obstsalat. Sie eigenen sich aber auch sehr gut für Kompott oder Mus, im Kuchen oder als Dessert.
Berühmt ist die „Birne Helene“: Die Birne wird in Zuckerwasser pochiert und anschließend mit Vanilleeis und Schokoladensauce angerichtet.
Aber auch zu herzhaften Gerichten passen Birnen sehr gut: Sie sind, halbiert und mit Preiselbeeren gefüllt, die klassische Beilage zu Wild. Sie passen auch wunderbar in einen herbstlichen Salat oder als Ergänzung auf den Käseteller.

Tipps zu Einkauf und Lagerung
Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die Birne zwar reif, aber nicht zu reif ist. Dies kann man vorsichtig per Fingerdruck testen: Die Birne sollte ganz leicht nachgeben. Außerdem sind ein angenehmer Birnenduft und eine glatte Schale Zeichen für die optimale Reife.
Keine Birnen mit Druckstellen kaufen, denn diese beginnen sehr schnell zu faulen. Da Birnen sehr druckempfindlich sind, werden sie noch unreif geerntet. Erst auf dem Transport in die Läden werden sie genussreif.
Zuhause bewahren Sie die Birnen am besten an einem dunklen, kühlen Ort auf. Außerdem sollten sie nicht neben Äpfeln oder Trauben liegen, da diese ein Gas absondern, das Birnen schneller reifen lässt.

Rundum gesund mit Birnen
Birnen sind sehr viel säureärmer als Apfel, deswegen vertragen die meisten Menschen sie besser. Birnen sind beispielsweise auch für Babybreis gut geeignet. Auch während Diäten darf man gern zur Birne greifen, denn sie wirken durch ihre Süße Heißhungerattacken entgegen. Zudem regen sie die Verdauung an und wirken entschlackend und entwässernd. Der hohe Phosphorgehalt der Birnen stärkt außerdem das Nervensystem.
Birnen sollten am besten mit Schale verzehren werden, denn hier sitzen die meisten Vitamine und Mineralstoffe.