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Rauchen und Ernährung




Rauchen und Ernährung

Nicht-Mehr-Rauchen und gesunde Ernährung


Mit Rauchen aufzuhören und gleichzeitig auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten klingt zunächst nicht einfach, hat aber spürbare Vorteile. Daher empfehle ich, sich möglichst schon vor der letzten Zigarette bewusster zu ernähren. Denn eine gesunde, ausgewogene, vollwertige und individuell zusammengestellte Ernährung trägt dazu bei:

- das Gewicht zu stabilisieren
- die Regeneration zu beschleunigen
- damit können die Chancen, ein gesunder und schlanker Nicht-Raucher
zu werden und zu bleiben deutlich steigen.

Rauchen und seine Auswirkungen auf das Gewicht
Nach der letzten Zigarette verbraucht der Körper zunächst weniger Energie. Raucher haben eine leicht erhöhte Stoffwechsel-Aktivität, durch die direkten und indirekten Wirkungen des Nikotin und die größere Schadstoffbelastung.

Wenn man mit dem Rauchen aufhört, verbraucht der Körper während einer Übergangszeit zunächst etwas weniger Energie. Gleichzeitig kann Nahrung wieder besser verwertet werden, da sich der bei den meisten Rauchern chronisch gereizte Verdauungstrakt regenerieren kann. Zudem erholt sich der Geschmacks- und Geruchssinn schon nach wenigen Tagen.

In der Anfangszeit nimmt ein Nicht-Raucher zu. Häufiger betroffen sind Menschen, die bereits Gewichtsprobleme haben oder bei bisherigen Versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, deutlich zugenommen haben.

Studien weisen darauf hin, dass sich die maximale Gewichtszunahme durchschnittlich nach etwa sechs Monaten zeigt und das Gewicht nach etwa einem Jahr wieder auf das ursprüngliche Niveau sinken kann wenn man sich bewusst gesund und ausgewogen ernährt.

Warum nimmt man nach dem Rauchen zu?
Laut Untersuchungen nehmen Männer ca. 3 kg und Frauen 4 kg an Gewicht zu nachdem sie aufgehört haben zu rauchen.
Dafür werden verschiedene Ursachen verantwortlich gemacht. Nichtraucher haben allgemein mehr Hunger und essen auch mehr Süssigkeiten.

Ein anderer Grund liegt darin, dass Raucher schneller an Diabetes erkranken können, da sie unempfindlicher gegen Insulin sind als Nichtraucher. Wenn Raucher also mit dem Rauchen aufhören wachsen wieder die Fettzellen, weil durch die bessere Insulinverwertung Zucker im Blut besser in die Fettzellen eindringen kann welcher dann dort zu Speicherfett umgewandelt wird.

Deshalb rate ich jeder Person, die mit dem Rauchen aufhören aber nicht zunehmen möchte auch ihre Ernährung anzupassen und sich körperlich aktiv zu betätigen.

"Reach for a Marlboro instead of a sweet"
Ganz im Sinne dieses ehemaligen Werbeslogans für Zigaretten sind viele Menschen der Meinung, durch das Rauchen ihre Nahrungsaufnahme und damit ihr Körpergewicht regulieren zu können. Eine mögliche Gewichtszunahme beim Verzicht auf das Rauchen wird oft stärker bewertet als die mit dem Rauchen verbundenen Gesundheitsrisiken.

Rauchen wirkt auf den ganzen Körper. Es schwächt unter anderem das Immunsystem, erhöht die Blutfette, verändert die Produktion und Wirkung von Enzymen, beeinflusst die Ausschüttung von Hormonen, beschleunigt den Abbau von Medikamenten und reduziert damit ihre Wirkungsdauer und Kraft.

Durch die im Tabakrauch enthaltenden Stoffe steigt das Risiko einer Krebserkrankung - vor allem an den Organen, die mit dem Rauch oder seinen Abbauprodukten in Berührung kommen.

Nikotin verursacht einen Mehrverbrauch an Energie...
und Nikotinentwöhnung senkt dementsprechend den Energieumsatz. Die von Nikotin ausgehende Erhöhung des Grundumsatzes ist eine Wirkung, die innerhalb von 24 Stunden abklingt, weshalb sich ein Rauchstopp relativ schnell auf das Körpergewicht auswirken kann.

Wer mit Rauchen aufhört und sein Gewicht halten möchte muss lernen, sich bewusst gesund, abwechslungsreich, vollwertig und ausgewogen zu ernähren. Mit einer gezielten Ernährungsumstellung zusammen mit körperlicher Aktivität kann man sein Wohlfühlgewicht dauerhaft halten.

Bei einem persönlichen Gespräch berate ich Sie gerne und helfe Ihnen dabei ein gesunder und schlanker Nicht-Raucher zu werden.